Das Atomium in Brüssel/Belgien

Man schreibt das Jahr 1958. In Belgiens Hauptstadt Brüssel findet die erste Weltausstellung nach dem 2. Weltkrieg statt. Aus diesem Anlass wurde ein Bauwerk errichtet, das zum Wahrzeichen Brüssels werden sollte: das Atomium. Es wurde als Symbol für das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie vom Architekten André Waterkeyn entworfen und unter Leitung der Architekten André und Michel Polak errichtet.

Das Atomium bildet mit seinen neun durch Verbindungsröhren verbundenen Kugeln eine Eisen-Kristallstruktur in 165-Milliarden-facher Vergrößerung nach. Die weiteren Fakten: Das ganze Bauwerk ist 102 Meter hoch und 2.400 Tonnen schwer. Die mit einer Außenhaut aus hochglänzendem Aluminium bezogenen Kugeln haben jeweils einen Durchmesser von 18 Metern. Sechs der neun Kugeln sind begehbar, und über Verbindungsgänge, die durch die jeweils 23 Meter langen Röhren führen, erreichbar. Ein Aufzug befördert die Besucher in 23 Sekunden vom Boden in die oberste Kugel, die ein Restaurant mit Rundum-Panoramablick beherbergt. Die weiteren begehbaren Kugeln dienen als Ausstellungsräume, in denen sich die Besucher über die Geschichte des Atomiums, über die Expo ’58 und über die friedliche Nutzung der Kernenergie informieren können.

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